Es lebe der Lochstreifen!

Informationsblatt der Sparkassen
über die
Einführung der elektronischen Datenverarbeitung

Werter Kunde!
Wie Ihnen sicher bereits bekannt ist, wird in den Banken und Sparkassen die elektronische Datenverarbeitung schrittweise eingeführt.
Damit werden dann auch die bei unserer Sparkasse bestehenden Spargirokonten elektronisch bearbeitet. Von diesem Zeitpunkt an ist es uns möglich, Ihnen einen Kontoauszug zur Verfügung zu stellen, mit dem Sie über alle Kontenbewegungen eine wesentlich bessere Information erhalten als das bisher möglich war.
Darüber möchten wir Sie heute informieren.
Für alle Umsätze, die über Ihr Konto getätigt werden, erhalten Sie einen Kontoauszug, der wie folgt gestaltet ist:

Beim Betrachten des Kontoauszuges werden Sie festgestellt haben, daß wir nach Übergang zur elektronischen Datenverarbeitung in der Lage sind, alle Informationen, die Sie zu Ihrer Unterrichtung benötigen, einwandfrei und übersichtlich auszudrucken. Damit wird Ihnen die Überwachung und Auswertung aller Umsätze, die über Ihr Konto getätigt werden, wesentlich erleichtert. Wir sind auch
der Auffassung, daß sich manche Nachfragen, die bisher durch die ungenügende Aussagekraft der Kontoauszüge teilweise notwendig wurden, in Zukunft erübrigen werden.
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Verlorener Baukostenzuschuss von 500.–

Komplettausstattung eines zweieinhalbstöckigen (plus Keller und Dachboden) Wohnhauses mit Strom – von der wegen der isolierten Lage extra zu errichtenden Trafostation bis zum letzten Lampenschirm: 1.054,93 RM (davon 500 RM für das Trafohäuschen und satte 101,08 RM für die Arbeitsleistung). Bei der zugrunde gelegten Kaufkraftäquivalenz von 1 RM = 4.10 EUR wären das heute rund 4325 Euro (also gut 415 Euro Arbeitslohn).
Mag mir jemand für 415 Euro plus Material das Haus neu elektrifizieren?

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25 Jahre Aratora-Verein

Auch in Artern hing man sein Fähnlein nach dem Winde, und zwar recht geschwinde 🙁

Zur
fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit
des wissenschaftlichen Vereins
Aratora.

Nachdem zu Anfang 1908 der Sippenverband mit Sippenarchiv und -museum durch E. Engelhardt und im April das Heimatmuseum durch E. Thierbach begründet worden waren, veröffentlichte jener zu Anfang 1911 seinen „Weckruf: Heimatliebe, Heimatgeschichte und Heimatforderungen“ zum Gründen der Aratora und ihrer Zeitschrift; am 8. Februar in der Gründungsversammlung meldeten sich erst noch fünf Männer: Superintendent Paul Baarts, Rektor Ernst Hase, Buchdruckereibesitzer Ernst Hoffmann, Goldschmiedemeister Franz Ziehme und des Gründers Bruder Otto Engelhardt, bald aber schlossen sich mehr als hundert weitere Mitglieder an und die Aratora hielt durch, besteht nun bereits ein Vierteljahrhundert lang. Spät hat sich das Dritte Reich der Deutschen restlos, im Innern und Äußern, durchgesetzt, und dementsprechend mußten sich viele Gesellschaften umstellen. Jedoch unsres wissenschaftlichen Vereins Streben war schon stets: über alle Schranken hinweg in edel deutsch-sozialistischer Zielrichtung möglichst dem gesamten Volkstum unserer nordthüringer Gelte und darüber hinaus auch unsern Landsleuten in der Ferne selbstlos zu dienen, wie schon der Untertitel lehrt: Verein für Heimat-, Sippen- und Volkstum der Gelte. Mit wissenschaftlichen Führungen, Vorträgen und Ausflügen, mit öffentlichen Ausstellungen und Volksfeierspielen, mit dem vielseitigen Stadtfest des Jahres 1929, mit Zeitschrift, Sonderdrucken und manchem Wandbild, mit dem Bedacht auf Sippen- und Rassetum, auf Schutz und Verschönung der Heimat, Lies weiter