Alles geimpft

Impfschein (Wiederimpfung) 1924, RückseiteImpfschein (Wiederimpfung) 1924, VorserseiteIn jedem Impfbezirk wird jährlich an Orten und zu Zeiten, die vorher bekannt gemacht werden, unentgeltlich geimpft. Die erste Impfung der Kinder muß vor Ablauf des auf das Geburtsjahr folgenden Kalenderjahres, die spätere Impfung (Wiederimpfung) bei Zöglingen einer öffentlichen Lehranstalt oder einer Privatschule, mit Ausnahme der Sonntags- und Abendschulen, innerhalb desjenigen Kalenderjahres erfolgen, in dem die Kinder das zwölfte Lebensjahr zurücklegen…

Ganz ander Gedanken und alles.

Pilgerzell, den 18.3.39

Brief von Leo, 18.3.1939, Seite 1Liebe R.,
deinen Brief erhalten, wofür meinen besten Dank. Wie ich aus dem Brief ersehen habe, geht es dir noch nicht so vom besten. Aber es wird schon wieder gehen. Du darfst dir nur nicht so viel Gedanken und Sorgen machen, denn nur dadurch wirst du krank. Jetzt wen mal besseres Wetter ist, raus an die Luft und auch mal ein bischen umher gelaufen. Wenn du richtig futterst und mal ein bischen umher läufst und dir keine Sorgen machst geht alles wieder. Aber ich weiß wie du es machst. Vergiß mal alles und es geht. Lies weiter

Summ, summ, summ – Bienchen fall tot um

Post von der Staatlichen Versicherung der DDR (Umschlag)

18.8.1971

Sehr geehrter Herr H.!
Die LPG „Bergland“ D. gibt uns mit Schadenanzeige davon Kenntnis, daß eine Kartoffelfläche mit einem Unkautbekämpfungsmittel gespritzt wurde und dadurch Schäden an Ihren Bienenvölkern entstanden sein sollen.
Bevor wir zu Ihren Ersatzansprüchen Stellung nahmen können, macht es sich erforderlich, daß Sie ein Gutachten der Bienenschutzstelle der DDR Hohenneuendorf bei Berlin vorlegen. Aus diesem muß ersichtlich sein, ob die Bienen mit bienengefährlichen chemischen Pflanzenschutzmitteln in Berührung gekommen sind und sich daran vergiftet haben.Lies weiter

Post vom Finanzamt (2)

Steuerbescheid (Einkommenssteuer) 1920, zusammengefaltet, RückseiteSteuerbescheid (Einkommenssteuer) 1920, zusammengefaltet, VorderseiteAufgrund des Einkommenssteuergesetzes ist die von Ihnen für das Rechnungsjahr 1920 (1. April 1920 bis 31. März 1921) endgültig zu entrichtende Einkommenssteuer einschließlich eines gemäß § 170 der Reichsabgabenordnung auf – v.H. auferlegten Zuschlags auf 860 M entsprechend einem steuerbaren Einkommen von 11000 M festgesetzt worden. Sie werden daher ergebenst ersucht,Lies weiter